Gesellschaft, Kunst und Kultur, Reflektionen

Über die Helden

Neulich habe ich mir den Film „Captain Amerika“ angeschaut. Trotz aller Kritiken – er sei langweilig und so – hat der Film mich total begeistert. Insbesondere das Charisma einiger Charaktere: Einer wirft sich auf die Granate, um seine Kameraden zu schützen, der andere schluckt die Todespille, um für eine Idee zu sterben. Dann habe ich mir die Frage gestellt, wer von uns für einen Heldentat bereit wäre?
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OSS Stuttgart Namensschilder
Events, Gesellschaft

Über das After-Work-Networking

Am 28. Juni 2012 eröffnete der Online-Stammtisch Stuttgart seine Türe bereits zum 2. Mal. Die Verehrer des Internets haben sich in Perkins Park versammelt, um das eigene berufliche Netzwerk zu erweitern, Wissen auszutauschen und einfach eine schöne Zeit miteinander zu verbringen. Weiterlesen „Über das After-Work-Networking“

Reflektionen

Über unsere Verwandtschaft mit Natur

In Kunst und Medien wird immer wieder das menschliche Verhalten der Natur gegenüber thematisiert – Menschen als höhere Rasse. Beispiele dafür gibts genug. Nehmen wir „FernGully – Christa und Zaks Abenteuer im Regenwald“ als Beispiel dafür, oder auch „Avatar“ – eine etwas modernere Version der gleichen Geschichte.

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Allgemein

Über die Möglichkeiten, Geld zu verdienen

Die neusten Smartphones sind genauso smart, wie zerbrechlich – jeder, der ein solches Gerät hat, kann es nur bestätigen. Aber was man auf jeden Fall beachten sollte ist, dass es auch Reparatur-Anbieter gibt, die das Geld anders, als durch eine reine Reparatur verdienen möchten.

Das HTC Desire S meines Vaters ist gefallen und Display kaputt gegangen. Ich habe im Internet eine vertrauenswürdige Webseite gefunden und eine Anfrage geschickt – http://www.smartphone-repair.de. Als Antwort kam Folgendes (Auszug):
“ […] gerne helfen wir Ihnen bei Ihrem Problem weiter.
Die Kosten für das benötigte Ersatzteil (Verbundteil bestehend aus Displayglas, Touchscreen und LC-Display) sowie Umbau und Funktionstest belaufen sich auf 129,- Euro […] „
Klar, habe ich beschlossen, das Gerät abzuschicken. Nach der Ansage, dass nur iPhones in den nächsten 2 Wochen repariert werden, kam wiederum seit Ewigkeit keine Meldung über den Stand der Reparatur. Ich habe nachgehakt und das Gefühl bekommen, dass man versucht, mich zu verarschen. Ich kann mich ja natürlich täuschen, aber wie soll ich dies anders bezeichnen?
„[…] wir haben bereits versucht sie per Telefon zu erreichen (Nachricht auf Mailbox hinterlassen) um Ihnen mitzuteilen, dass bei Ihrem HTC Desire S nicht das übliche Displaymodell verbaut wird sondern eines mit einem Sonderanschluss, welcher nicht bestellbar ist.
Eine Reparatur können wir somit bei Ihrem Gerät nicht anbieten.

Somit steht die Frage offen, wie wir mit Ihrem Gerät weiter verfahren sollen (Rücksendung oder Entsorgung).

Hierzu benötigen wir eine kurze Rückmeldung […]“

Selbstverständlich habe ich das Gerät zurück angefordert und habe einen anderen Dienstleister angeschrieben. Ich habe über mein Missglück erzählt und habe gefragt, ob sie mir doch eine Lösung anbieten können. Folgende Antwort kam:

“ Hallo,

das Desire S ist kein Sondermodell, sofern es ein original ist. Das könnten wir anhand der Seriennummer aber überprüfen. Bei dem Gerät sind Display und Touch aber ein Bauteil. Der Austausch kostet 119,90 € + 4,99 € versicherter Rückversand. […]“

Das Handy wurde von comshop kerski erfolgreich repariert. Und obwohl die Reparatur gefühlte Ewigkeit gedauert hat, ist das Gerät jetzt wieder absolut funktionsfähig.
Fazit: Immer alternative Meinung holen und sich nicht verarschen lassen!

Eine Bank auf dem Promenadekai in Dnepropetrowsk
Reflektionen

Über meine zwei Leben

Ich habe nie bereut, dass ich ausgewandert habe. Mein Leben jetzt ist genau so toll, wie früher.

Heimatbesuche sind selten und Internet hilft, die Distanz zu kürzen und Heimweh zu lindern. Was aber auch Internet nicht schafft, ist die Erinnerungen zu wecken, wie es einfache Gerüche tun können. Weiterlesen „Über meine zwei Leben“

Gesellschaft, Reflektionen

Über das Medien-Theater

In der letzten Zeit musste ich mich öfters fragen, welche Rolle die Prominenten im gesellschaftlichen Leben spielen. Erfüllen sie eine Vorbild-Funktion oder tragen sie einfach zum Entertaiment des Alltags bei? Der Grund für die Fragestellung mag sein, dass der Tod eines Stars – in meinen Augen – immer mehr zu einem Medienevent wird: je hochkarätiger der Star, umso größer das Event. Es wird genau so heiß nach den Todesursachen diskutiert, wie über Hochzeitsvorbereitungen einer königlichen Familie. Live-Übertragungen, Specials… Was steckt eigentlich dahinter? Weiterlesen „Über das Medien-Theater“

Rheinfall
Reisen

Über die Urlaubsimpressionen Part II. Winter.

Die Schweiz ist eines der Länder, die am meisten faszinieren. Dank bestimmten Lebensumständen bin ich öfters hier zu Besuch. Zwischen den Jahren war es wieder so weit und ich konnte wieder neue Fähnchen auf meiner „besucht“-Karte setzen.

Rheinfall ist, um ihn in zwei Wörtern zu beschreiben, einfach toll. Ein fantastisches Zusammenspiel des Wassers, Lichts und menschlichen Daseins. Obwohl, es in der Nähe von Neuhausen nichts wirklich Besonderes zu sehen gibt, außer man mag wandern, ist Rheinfall einen gesonderten Besuch auf jeden Fall wert. Hier ist möglich, einfach die Seele erholen lassen.
Bern ist eine der besten Städte, die ich je gesehen habe. Absolut bezaubernd, durch die gemütliche Altstadt mit ihren engen (und auch manchmal breiten) gepflasterten Straßen und mittelalterlichen Kellern. Zahlreiche Geschäfte, die sich unter den Arkaden verstecken, prächtige Brücken, Bärengraben, allegorische Brunnen, die wie aus einem Märchen aussehen. Ein absolutes „must have seen“.
Freiburg kam mir nach Bern etwas einfacher vor. Schließlich war das wieder einfach noch eine schöne Stadt in der Schweiz: Eine beeindruckende Kirche und wunderschöne Aussicht für Erinnerungsfotos sind wie immer inklusive.
Genf kann ich nicht in zwei, sondern in vier Wörtern beschreiben: No money, no honey. Aus Sicht des Sightseeings gibt es da nicht viel zu sehen. Genfer See hat auch malerischere Landschaftsbilder zu bieten, als die aus dem eigentlichen Genf zu sehen sind. Uferpromenade mit dem Park ist zwar schön, aber auch nichts, was es in anderen Orten des Genfer Sees nicht geben würde. Sollte es in Genf Sehenswürdigkeiten geben, sind sie so versteckt, dass man ohne einen Reiseführer sie nicht findet. Was es in Genf allerdings gibt, sind neo-reiche verbotoxte Damen, die ich bis jetzt nur im TV gesehen habe.
Umso fröhlicher und angenehmer war das Gefühl des Zurückkehrens nach Lausanne. Sollte in der Schweiz jemals leben müssen, dann wird es Lausanne sein – modern, lebendig, gemütlich und einfach schön.
Reflektionen

Über das Innere in uns

Tagsüber – arbeiten, Abends – mit den Geliebten und Freunden, Family Days am Wochenende. Wund was ist mit der Zeit für sich selbst? Wie viele von uns schaffen das heute noch, zwischen der Pflege der realen und virtuellen Netzwerke noch Zeit zu finden, um zu reflektieren? Selbst die Menschen, die von Natur her multy tasking sind, brauchen deutlich mehr als paar Stunden beim Jogging am Wochenende für sich alleine. Korrigieren Sie mich, wenn ich mit meiner Einschätzung daneben liege.
Faszination Technik, Generation Internet… Wir passen uns den gesellschaftlichen Entwicklungen an. Wir wollen mit der Zeit im Gleichschritt gehen. Passen wir auch unsere inneren Werte und Ideale auch an? Hat ein Individuum heute noch eine einzige Chance ein Individuum zu bleiben, ohne als Outsider betrachtet zu werden? Bleiben wir dabei wir selbst?
Jeder sollte sich die Zeit gönnen, die man mit sich selbst verbringen kann. „Klappt nicht“ geht nicht. Es MUSS sein, weil es uns Kraft und Sinn gibt, weiter zu machen. Oder eben den Anreiz etwas im Leben zu verändern und sich dadurch besser zu fühlen. Egal was wir tun, es ist immer wichtig zu wissen, wer wir sind und wohin wir eigentlich wollen.
Reflektionen

Über die Erinnerungen

Es ist immer schön, wenn man an etwas Schönes in seinem Leben erinnern kann. Wie oft kommt es in Gesprächen zu „Weißt du noch, als…“ oder „Erinnerst du dich dran, wie…“ Aber manchmal, -eigentlich viel öfter, als wir denken, – hängen wir zu sehr an unseren Erinnerungen und merken nicht, wie die Ereignisse, die in unserem Gedächtnis noch so lebendig sind, zum Schnee von gestern werden.

Reflektionen

Über die Setzung der Prioritäten

Alles, wofür wir uns entscheiden, hätte auch anders sein können. Ist alles Frage der Perspektive. So was wie „Ich hatte keine Wahl“ gibt’s eigentlich nicht. Es liegen immer mindestens zwei Optionen auf der Wiege.
Was mich interessiert ist, ob man immer auf etwas verzichten muss, um etwas anderes zu haben. Ich denke, das ist ebenfalls eine Frage der Perspektive, die bei vielen Menschen… bei allen eigentlich… leicht verschoben ist, wenn es um die zwischenmenschliche Beziehungen geht. Sehr oft sehe ich, wie eine Person auf die oder jene Menschen in ihrem Leben verzichtet, wenn eine andere Beziehung vor der Tür steht, egal ob freundschaftlicher oder romantischer Natur. Muss nicht weit suchen gehen, habe selbst so gemacht.
Die Frage, die gestellt werden soll, ob diese neue Beziehung das Wert ist, der Vergangenheit mit dem kompletten… sagen wir mal Zubehör… „Ciao“ zu sagen. Nicht umsonst sagt man, ein alter Freund ist besser als die neuen zwei.
Ich habe meinen Fehler bereut und mir geschworen, ich werde nie wieder die mir nah stehenden Menschen vernachlässigen, denn die Zeit lässt sich nicht zurückspülen. Ja, ich bin fest überzeugt, dass die Vernachlässigung der gesellschaftlichen Beziehungen grundsätzlich ein Fehler ist. Je enger die Beziehung ist, umso grober der Fehler. Aber es obliegt jedem einzelnen zu entscheiden, ob man den Fehler als solchen anerkennt oder nicht.

Nicht zu vergessen ist, dass unsere Entscheidungen uns zu denen machen, wer wir sind, und mitgestalten unser Leben. Alles, was passiert, nachdem eine Entscheidung gefallen ist, ist die Konsequenz unserer Entscheidungen. Und diese müssen wir tragen, egal, ob es uns gefällt oder nicht.