Allgemein, Reflektionen

Über die Zeitwanderungen

Neben den üblichen Sachen war ich in der letzten Zeit damit beschäftigt
  • mich vom Sport bzw. Fitness richtig mitnehmen zu lassen (eigentlich hört es beim Nordic Walken bei mir auf) und eine Menge neues auszuprobieren
  • das Gesamtsortiment sämtlicher Möbelläden und Einrichtungshäuser in der Umgebung kennen zu lernen
  • zu lernen, dass es gefährlich ist, während eines Umzugs in die Umzugskisten „kurz“ reinzuschauen.
Vielleicht schreibe ich irgendwann einen Artikel mit den Tipps für die Einrichtung der Wohnung oder einen Erfahrungsbericht über die trendigen Sport-Aktivitäten. Aber heute geht es um den Inhalt der Umzugskartons – und nämlich die Briefe.

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Reflektionen

Über das Ende der Welt

Wie alle es höchstwahrscheinlich aus Medien, Filmen und sogar Pop-Songs mitbekommen haben, endet die Welt wohl bereits am 21.12.12. Und ich kenne sogar Menschen, die diese Geschichte echt ernst nehmen und sogar Angst vor dem Tag X haben. Auch im Spiegel habe ich über die Panik in Russland gelesen (ziemlich amusant, womit man so Geld verdienen kann).

Ich denke aber, dass jeder von uns sein persönliches Ende der Welt schon mehrmals erlebt hat: Wenn man einen bestimmten Lebensabschnitt verabschiedet hat. Ziehen wir weg, absolvieren die Schule, verabschieden uns von den geliebten Menschen (frei- sowie unfreiwillig), bebt die Erde…

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Schnee im Oktober im Wald
Reflektionen

Über die Weihnachten im Oktober

Die Weihnachtsstimmung ist dieses Jahr echt außerordentlich in Kraft getreten: An einem schönen Morgen im Oktober bin ich aufgewacht und alles hinter meinem Fenster war wortwörtlich schneeweiß. Eine Hälfte meines Freundeskreises (seine größere Hälfte) hat sich gleich in allen möglichen Social-Media-Kanälen drüber aufgeregt. Die andere Hälfte hat sich gefreut. Weiterlesen „Über die Weihnachten im Oktober“

Reflektionen

Über das Lesen

Neulich habe ich auf Facebook ein – aus meiner Sicht tolles – Foto geteilt. Darauf steht ein kleiner Text, der die Werte heutiger Gesellschaft beschreibt. Unter Anderem hieß es, wir sehen zu viel fern und lesen zu wenig.

Ich lese unheimlich gern, seit meiner Kindheit. Mit vier wurde ich von den Kindergärtnerinnen in die Kreismitte gesetzt und durfte meinen Töpfchenfreunden Märchen laut vorlesen. Auch in der Schule war ich immer diejenige, die während der Sommerferien die endlosen Listen „Das ist das Leseprogramm für das nächste Schuljahr“ abarbeitete.

Vor einiger Zeit habe ich festgestellt, dass es tatsächlich wahr ist: Ich habe aufgehört zu lesen. Ich hatte keine Zeit dafür. Ich weiß nicht genau, wann es passiert ist. Aber ein Buch im Jahr zählt nicht, wenn man das Verhältnis zwischen Fernsehen und Lesen betrachten würde. Und ich habe beschlossen, meine alte Leidenschaft aus dem Keller zu holen. Weiterlesen „Über das Lesen“

Eine Bank auf dem Promenadekai in Dnepropetrowsk
Reflektionen

Über meine zwei Leben

Ich habe nie bereut, dass ich ausgewandert habe. Mein Leben jetzt ist genau so toll, wie früher.

Heimatbesuche sind selten und Internet hilft, die Distanz zu kürzen und Heimweh zu lindern. Was aber auch Internet nicht schafft, ist die Erinnerungen zu wecken, wie es einfache Gerüche tun können. Weiterlesen „Über meine zwei Leben“

Reflektionen

Über die Erinnerungen

Es ist immer schön, wenn man an etwas Schönes in seinem Leben erinnern kann. Wie oft kommt es in Gesprächen zu „Weißt du noch, als…“ oder „Erinnerst du dich dran, wie…“ Aber manchmal, -eigentlich viel öfter, als wir denken, – hängen wir zu sehr an unseren Erinnerungen und merken nicht, wie die Ereignisse, die in unserem Gedächtnis noch so lebendig sind, zum Schnee von gestern werden.