Paris, 2015
Gesellschaft, Reflektionen

Liberté. Égalité. Fraternité. Für die ganze Welt.

Sie können keine Sprache außer ihrer eigenen. Wenn sie doch eine können, klingt es etwas eigen. Ihre Sprache hat auf meinen Geschmack zu viele „a“-Laute. Sie essen Baguette und verbringen Urlaub gerne in ihrem eigenen Land. Vielleicht deswegen sind sie so charmant – die Franzosen. Sie haben eine einzig- und großartige Kulturerbe, produzieren schöne Musik und etablieren sich immer mehr im Kinogeschäft, ohne ihren Charme zu verlieren.

Am Freitag, den 13. November wurde Paris von einer Serie der Terroranschläge erschüttert. Sehr viele Menschen haben ihre Solidarität gezeigt. Sehr viele über die von Facebook angebotene Möglichkeit, das Profilbild temporär zu verändern. Viele haben Blumen zu unterschiedlichen Orten gebracht, wie zum Beispiel zum Institut français in Stuttgart.

Sehr viele Menschen haben sich darüber aufgeregt. „Wieso schreibt man nicht über die einzelnen Anschläge in Israel? Wieso kümmert Südamerika niemanden? Wieso bat Facebook diese Möglichkeit für mein Land nicht an?“ Alles richtige und gute Fragen! Auch in meinem Land ist der Krieg nicht vorbei und die Lage verschärft sich jede Stunde. Umso wichtiger ist meine Aufgabe, als einzelne Person, die Menschen in meinem Umfeld über meinen Standpunkt und das Geschehen zu informieren.

Medien hin oder her, was macht uns zu den Menschen? Es ist die Fähigkeit mitzufühlen, Solidarität zu zeigen und gemeinsam stark zu sein. Mein Herz schlägt für alle Menschen, die unter Hass und Feindseeligkeit der anderen leiden. Jedes Opfer, ob in Paris, Donezk oder Beirut, kann nicht und wird nie vergessen sein! Wir leben zu einer schrecklichen Zeit. So viel steht fest. Und wir müssen so viel Anstand haben, für einander da zu sein.

Samstag, den 14. November 2015, Stuttgart vor Institut français
Samstag, den 14. November 2015, Stuttgart, Institut français

Engagiert Euch, bringt Blumen, um die Opfer zu gedenken, verbreitet Information rechtzeitig, macht die ganze Welt darauf aufmerksam, was Euch am Herzen liegt.

Dieses Bild ist eines der ersten aus meinem ersten Paris-Besuch im Dezember 2007. Alles, wovon ich nur Fotos oder Videoaufnahmen gesehen habe, alles, worüber ich gelesen habe, war wortwörtlich zum Anfassen nah – für mich, das Mädchen aus dem beinahe isolierten Ostblock ein unvergesslicher Moment. Und jetzt zerbricht es mir das Herz zu zusehen, was mit einem weiteren Ort, welcher mir so krass am Herzen liegt, passiert.

Le Louvre, Paris 2007
Le Louvre, Paris 2007

Paris, je t’aime et je suis avec toi pendant cette heure triste…

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Musée d'Orsay: Große Halle
Kunst und Kultur

My founded love – Impressionism

Well, this post will be a little bit different, because it’s in English 😉 The reason is, that I would like to share this really special imression for me with everyone of my friends in Germany, as well as in Ukraine and the rest of the World. So English seems to be the right choice.

I have visited the Musée de Beaux Arts in Nice. And it did not impress me. In the fact, the street leading to the museum has impressed me much more, than the paintings and sculptures presented. I didn’t even take a picture inside. The lessons learned in this short art journey are:

  • The buiding of the museum was inspired by the Kochubynski Palace in Dikanka, Ukraine (yes, I did not know it neither and said „wow, how cool is that“)
  • Only two paintings have touched my heart: Water allegory and Earth allegory by Jan Brueghel and Hendrick von Bolen.
That’s it.
And after that I have thought back on my Paris trip earlier this year and a visit of Musée d’Orsay. And THAT’s where the art lives. As I did not write about it yet, here we go.

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Louvre, Ägyptische Abteilung
Kunst und Kultur

Le trèsor de le Louvre

Als ich zum ersten Mal nach Paris kam, sagte der Reiseführer, dass man nach Paris nur zurückkehren kann. Einige Jahre und einige Reisen später bin ich tatsächlich nach Paris erneut zurückgekehrt, um seine künstlerische Seele genau zu untersuchen. Auf dem Zettel standen Louvre und Musee d’Orsay.
 
Meine erste Begegnung mit Louvre war wortwörtlich blitzschnell: Der Reiseführer hat uns zu allen bekannten Werken hingebracht,  die Louvre zu bieten hatte. Dennoch wusste ich nach einer Stunde nicht mehr, wo ich war und wo ich nun hingehe. Ich denke, man sollte sich wirklich im Vorfeld Gedanken machen, was man in Louvre besichtigen möchte und auf jeden Fall sich einen groben Plan skizzieren.

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