Allgemein

Über das leckere Essen

Ich liebe kochen und laut meiner Umgebung bin ich auch ziemlich gut darin. Die Bedeutung der Kochbücher und Fernsehshows habe ich immer unterschätzt. Aber ich musste diese für mich neu einordnen, als ich festgestellt habe, dass doch nicht alle Menschen kochen können, und angefangen habe, selber unter Kreativitätsmangel zu leiden, als ich total überraschend zu viel Einfluss auf meine eigene „Tageskarte“ hatte. So fing ich an, alle Wege zum leckeren Essen zu nutzen. Nach ein paar erfolgreichen Experimenten möchte ich nun mein Wissen mit der breiten Öffentlichkeit teilen und vielleicht einen oder den anderen zu den neuen Herausforderungen bewegen. Richtung Herd natürlich 😉

Es gibt in meiner Theorie drei Wege: Eigene Rezeptesammlung, Online-Portale wie chefkoch.de und die richtigen Bücher, die man eben im Buchhandel kauft.
In eigenes Rezeptheft kommen Rezepte aus dem Familien- und Freundeskreis sowie auch diese aus den Fernsehshows. Davon bin ich persönlich kein großer Fan, weil mir Mitschreiben zu anstrengend wird. Aber das, was z. B. Jamie Oliver abliefert, ist den Aufwand wert: Keine Gourmet-Küche, fast alles wird aus den grade vorhandenen Zutaten zubereitet. Familienrezepte sind meistens die Gerichte, die man auswendig kennt und gar nicht aufschreiben muss. Dennoch geraten diese beim Aufschreiben nicht in die Vergessenheit und können somit regelmäßig zur Abwechslung beitragen.
Blini nach Familienrezept
Pizza-Brot nach Jaimie Oliver

Die Online-Portale können aus meiner Sicht keine Kochbücher ersetzen, sondern ergänzen diese. Denn wer sich inspirieren will und erstmals gar nicht weiß, was entstehen soll, tut sich bestimmt schwer, direkt die Auswahl „Kartoffeln“, „Auflauf“ oder z. B. „Saisonales Menü“ zu treffen. Das gedruckte Buch benötigt natürlich auch eine Struktur, aber es beinhaltet in der Regel viel weniger Information pro Seite und kann auf eine andere Art und Weise durchgestöbert werden. Die Bilder sind schön und groß – der Bauch kann auf deren Basis ziemlich schnell entscheiden, worauf er grade Lust hätte.

Wenn es aber mal um Weihnachtsplätzchen oder Zitronenkuchen geht, lohnt es sich, unterschiedliche Rezepte direkt im Internet zu vergleichen. Da findet man auch gewisse Abweichungen, die den einen oder anderen Geschmack treffen können.

Lachs-Joghurt-Suppe
nach einem Rezept aus dem Kochbuch
Orangen-Zimt-Sterne
nach einem Online-Rezept

Dennoch nicht alles, was im Buch oder im Internet steht, stimmt – Zubereitungszeit, das Aussehen oder sonst was. Auch gewisse Zutaten können durch die anderen ersetzt werden. Dieses Spiel ist dann für Fortgeschrittene. Das ist aber aus meiner Sicht das Spannendste an den neuen Gerichten: Die Kombination der Zutaten, die auf den ersten Blick nicht zu einander passen. Weil genau DAS am Ende das Gericht ausmacht.

Was ich aber nicht beherrsche und vielleicht nie beherrschen werde, ist die schwäbische Küche. Das heißt, wenn ich meinem Gaumen Freude mit den Maultaschen bereiten möchte, gehe ich dann doch „extern“ essen. Ein paar Lokations kenne ich bereits und meine Liste wird nun um einen Eintrag länger: Carls Brauhaus am Stuttgarter Schlossplatz hat letztes Wochenende die große Eröffnung gefeiert. Das Ambiente ist eine Mischung aus rustikal und modern, der Blick auf Schlossplatz rundet den positiven Eindruck ab. Umso mehr freut man sich auf das sehr leckere Essen (ich spreche jetzt im Einzelnen über Maultaschen, Krautsalat und Schweinebraten 😉 ), welches auch von dem netten Personal serviert wird.
Speisekarte mit Geschichte
Carls Brauhaus
Carls Brauhaus
am Stuttgarter Schlossplatz
Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!
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